So helfen wir

Förderverein für die Tübinger Kinderchirurgie e.V.

Forschung

Die Tübinger Kinderchirurgie ist in Deutschland chirurgisches Referenzzentrum für Leber- und Nierentumoren sowie Weichteilsarkome und Neuroblastome. Neben der Patientenversorgung wird auch intensiv an der Grundlagen- und klinischen Forschung auf dem Gebiet solider Tumoren des Kindesalters gearbeitet. Schwerpunkte der Tumorforschung sind die Metastasierungs- und Apoptosemechanismen, Liquid Biopsy, sowie neue Therapieverfahren inklusive Immuntherapie, wobei die Abteilung Kinderchirurgie und Kinderurologie mit renommierten nationalen und internationalen Forschungsgruppen intensiv im Austausch steht. Die durchgeführten Projekte tragen somit kontinuierlich zur Verbesserung diagnostischer und therapeutischer Methoden bei.

So konnten in den letzten Jahren wichtige Erkenntnisse in den Bereichen Resistenz gegen Chemotherapie, neue Therapie-Verfahren sowie Verbesserung der chirurgischen Ergebnisse und  Etablierung neuer Tumormarker durch Analyse von Patienten-Studien gewonnen werden.

Die Mitarbeiter im Forschungslabor der Kinderchirurgie unter Leitung von Frau Dr. rer. nat. Evi Schmid müssen regelmäßig Geräte ersetzen oder neue Verfahren etablieren. Dabei sind die Forscher auch auf die Unterstützung vom DELFIN angewiesen, um ihre Arbeit auf dem neuesten Stand der Technik durchführen zu können.

Der Verein hat bei der Finanzierung eines neuen -80 °Tiefkühlschranks für Gewebeproben mitgeholfen. Hierin ist nun eine der größten Tumorbiobanken für Tumoren im Kindesalter sicher gelagert. Damit ist die nachhaltige Nutzung der Gewebsproben zur Erforschung besserer Therapien gesichert.

Für die Erweiterung des Untersuchungspektrums im Forschungslabor der Kinderchirurgie hat DELFIN eine neue Hochleistungs-Zentrifuge finanziert. Immer neuere und moderne Versuchsverfahren erfordern entsprechende Gerätschaften. Mit der neuen Zentrifuge können die benötigte Kühlleistung sowie Drehzahl für moderne Verfahren erreicht werden.

Ein neues Durchlichtmikroskop für Zellkulturen wurde vom Förderverein für die Arbeit der Wissenschaftler im kinderchirurgischen Labor angeschafft. Mit Hilfe des Mikroskops können Tumorzellen außerhalb des Körpers in Zellkulturen untersucht werden. Das trägt zu einer weiteren Optimierung der Behandlung von Kindern mit Tumoren bei.

Ausstattung auf Station

Für unsere kleinen Patienten ist wichtig dass der Aufenthalt auf Station so kindgerecht und angenehm wie möglich gemacht wird. Viele kleine und größere Dinge an denen der Förderverein beteiligt ist tragen dazu bei:

Damit die operierten Kinder auch außerhalb ihres Krankenbettes mobil sein können war es wichtig Rollstühle in verschiedenen Kindergrößen anzuschaffen. Für die Kleineren stehen jetzt eigene Kinderwägen auf Station zur Verfügung.

Eltern müssen oft längere Zeit bei ihren Kinder am Krankenbett verbringen. Höhenverstellbare Stühle ermöglichen es bequem und auf Augenhöhe mit den kleinen Patienten zu sein. Liege- und Stillstühle sind mittlerweile unverzichtbar für die Mütter deren Säuglinge behandelt werden. Die Babys könne so gestillt werden und eine zeitlang auch mit Drainagen oder Infusionsschläuchen mit den Eltern kuscheln.

Kleine Untersuchungen oder die Körperpflege müssen manchmal im Bett des Krankenzimmers erfolgen. Ganz wichtig für die Kinder, die im Zweibettzimmer liegen ist, dass die Privatsphäre möglichst gut berücksichtigt wird. Dazu helfen die mobilen Trennwände in verschiedenen Designs mit.

Neues Sofa im Spielzimmer
Im Spielzimmer der Station 32 war die Anschaffung eines neuen Sofas notwendig geworden. Bei der Auswahl des Möbelstücks mussten viele Kriterien beachtet werden, damit das Sofa den Hygieneanforderungen einer Kinderklinik entspricht. Nun steht es im Spielzimmer und wird von den kleinen Patienten und ihren Eltern gerne genutzt. Zum Vorlesen, Spielen oder auch nur mal zum Ausruhen. Durch Spenden an den Delfin-Förderverein konnte diese Anschaffung ermöglicht werden. Dafür danken wir allen Unterstützern und Spendern herzlich!

(Foto: Hella)

Clownbesuche
zaubern ein Lächeln herbei … …
„Dürfen wir hereinkommen?“, so fragen Chili und Pimpinella, Wolke, Knopf und Caramella an der Zimmertür eines jeden Kindes. Die ausgebildeten Klinikclowns von Clowns im Dienst e.V. besuchen immer zu zweit im Team, alle Kinder, die möchten, direkt am Bett. Mit ihren ersten Schritten ins Zimmer ist es schon da, das Lächeln der Kinder, die noch vor wenigen Minuten Schmerzen, unangenehme Untersuchungen oder Ähnliches hatten. Mit den Clowns und ihren Späßen tauchen die kleinen Patienten in die Welt der Fantasie ein, in eine bunte, lustige Welt. Eine Unbeschwertheit und Leichtigkeit entsteht, die auch Ärzte, PflegemitarbeiterInnen und Eltern genießen. Damit dieser Eindruck noch lange erhalten bleibt, zaubern die Clowns aus ihren Koffern voller Überraschungen für jedes Kind ein passendes kleines Geschenk heraus…. Mamas und Papas fiebern den Clownsbesuchen, die den Klinikalltag um ein vielfaches bereichern, ebenso entgegen wie die kleinen und größeren Patienten. www.clowns-im-dienst.de/

Chili und Pimpi (Clowns im Dienst)
  • Geschichten am Krankenbett
    Regelmäßig besucht die Erzählkünstlerin Sigrid Maute aus Balingen die kleinen Patienten der Kinderchirurgie. Je nach Alter, situationsbedingt oder auch nach Wunsch des Kindes wählt sie ein Mut machendes Märchen aus und erzählt am Krankenbett. Die mündliche Erzählkunst ist direkt, Erzähler und Zuhörer stehen in einem Dialog miteinander. Es ist keine „Barriere Buch“ zwischen den beiden und so können die Abenteuer des Märchenhelden fast wie eigene Erlebnisse beim Zuhörer wirken. Die kleinen Patienten wandern so durch tiefe, dunkle Wälder, bestehen Abenteuer mit Riesen und Räubern und begegnen so manchen klugen Tieren. Nicht nur die Kinder lauschen der Erzählerin gebannt, auch die Eltern genießen die märchenhafte Reise, die kurzzeitig aus dem Klinikalltag hinausführt.
    Weitere Infos zur Erzählerin unter www.maerchenfreude.de

  • Spezialhemdchen für Kleinkinder
    Spezialhemdchen verhindern, dass sich Kleinkinder im Schlaf um sich selbst drehen können. So kann vermieden werden, dass Drainagen, die nach größeren Operationen notwendig sind, sich verdrehen oder versehentlich gezogen werden. Diese Hemdchen sind leider nicht mehr im Handel erhältlich, sondern müssen selbst gefertigt werden. Eine Mitarbeiterin der Kinderchirurgie hat in aufwendiger Heimarbeit über 50 dieser Hemdchen für unsere kleinen Patienten genäht. Ihr gilt unser herzlichster Dank! Der Verein hat die Materialkosten und einen Teil des Arbeitsaufwandes ersetzt.

  • Bett-Tischchen nach Genital-OP bei Jungen
    Kleine Jungen, die wegen Fehlbildungen des Genitale operiert werden müssen, brauchen ein spezielles Bett-Tischchen, das verhindert, dass die Bettdecke auf das Op-Feld drückt und welches auch als Spielablage genutzt werden kann. Diese Tischchen müssen besondere Anforderungen erfüllen und sind nicht im Handel erhältlich. Der Verein hat einen Schreiner mit der Herstellung solcher Betttischchen beauftragt und die Anschaffung finanziert.

  • Kindgerechte Gestaltung des Aufwachbereichs
    Im neu bezogenen ambulanten Operationszentrum wurde der Aufwachbereich kindgerecht gestaltet. Der Verein war mit finanziellen Mitteln sowie mit Rat und Tat vor Ort in der Gestaltung tätig.

  •  Flachbildschirme und Regale
    Um manche Patienten vom Klinikalltag abzulenken, wurden in den Patientenzimmern der Kinderchirurgie neue Flachbildschirme an der Wand befestigt, dazu jeweils ein Regal für DVD-Player. Damit diese Regale den Belastungen in der Klinik standhalten, hat der Verein einen Schreiner mit der Fertigung und Montage beauftragt und die Kosten, die nicht von der Klinik übernommen werden, getragen.

  • Eisenbahnanlage im Wartebereich der Kinderchirurgischen Ambulanz
    Der Wartebereich wurde komplett neu, farbenfroh und kinderfreundlich 
    gestaltet. Eine große Murmelbahn und eine Eisenbahnanlage verkürzen nun 
    den Kinder die Wartezeit. Die Eisenbahn kann per Münzeinwurf oder mit 
    einer Wertmarke gestartet werden. Selbstverständlich erhält jedes Kind 
    nach der Behandlung eine Wertmarke und kann damit die Eisenbahn 
    kostenlos bedienen.