...Endlich ist es soweit und von weitem hört man sie schon, die „Gute-Laune-Bringer“ der Uni-Klinik mit ihren Flöten, dem alten Koffer auf quietschenden Rädern, das Lachen der Kinder die bereits mit dem „Gute-Laune-Virus“ infiziert sind und jetzt biegen sie um die Ecke: Peppo und Peppina – die Klinikclowns mit ihren roten Nasen, den bunten, viel zu großen Kleidern, den riesigen Schuhen und dem Koffer voller Überraschungen.
 
Von Zimmer zu Zimmer, von Bett zu Bett, alle Kinder werden besucht, egal ob ganz groß oder ganz, klein. Vor Peppo und Peppina kann sich keiner verstecken. Es wird getanzt und herrliche falsch-richtige Musik gespielt und jede Menge Quatsch gemacht – und da ist es schon, das Lächeln der Kinder, die noch vor wenigen Minuten Schmerzen, unangenehme Untersuchungen etc. hatten und eigentlich nicht lächeln wollten.
 
Aber in diesem Augenblick mit Peppo und Peppina haben die kleinen Patienten alles vergessen und sind ganz in die Welt der Clowns abgetaucht, in diese lustige, bunte Welt in der alles so herrlich unbeschwert ist. Und damit dieser Eindruck noch lange erhalten bleibt, suchen Peppo und Peppina in der großen Unendlichkeit des quietschenden Koffers nach einem passenden kleinen Geschenk für jedes Kind.

 
Diesen Augenblick nehmen die Kinder mit bis zum nächsten Besuch von Peppo und Peppina (der hoffentlich bald ist). Und wenn man ganz ehrlich ist, muss man zugeben, dass auch Mamas und Papas diesem ganz besonderen Highlight, das den Klinikalltag um ein vielfaches bereichert, genauso entgegenfiebern wie die Kinder.